Rechtsanwalt Torsten Nickel - Vita & Leistungen

Rechtsanwälte Delmenhorst Widowski & Torsten Nickel GbR Familienrecht

Stehend Rechtsanwalt Torsten Nickel, sitzend Rechtsanwalt Kai Widowski

Herr Rechtsanwalt Torsten Nickel wurde 1966 in Rotenburg (Han.) geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung hat er zunächst Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen studiert. Er schloss dort mit dem Grad Diplom-Ökonom ab. Im Anschluss daran hat er dann Rechtswissenschaften an der Universität Bremen studiert.

Kontaktdaten

Die im nachfolgenden näher bezeichneten Tätigkeits- bzw. Interessenschwerpunkte stellen nur einen kleinen Teil meiner beruflichen Tätigkeit dar. Das heißt aber nicht, dass ich Sie nicht auch in anderen Rechtsgebiete sach- und fachgerecht betreuen kann. Sollte ich, trotz unseres umfangreichen „Netzwerkes“, das wir mit anderen Geschäftspartnern, wie z. B. Kfz-Sachverständige, Bausachverständige, Versicherungskaufleute, Ärzte, Notare usw., aufgebaut haben, zu der Einschätzung gelangen, dass ich Sie in dem einen oder anderen Fall leider nicht vertreten kann, so können Sie versichert sein, dass ich Ihnen kompetente Kolleginnen und/oder Kollegen empfehlen kann, die/der sich auf das jeweilige Gebiet spezialisiert hat.

Ich denke, dass ein guter Anwalt nicht nur kreativ sein sollte, sondern auch seine Grenzen kennen muss. 

Im Übrigen gebe ich Ihnen die Gelegenheit, Ihre Probleme umfassend vorzutragen. Ich nehme mir also für Sie alle erdenkliche Zeit, damit wir Ihren Fall zu einem optimalen Ergebnis führen können.

Meine Tätigkeitsschwerpunkte

Familienrecht:

Ehe und Familie stehen unter dem Schutz des Grundgesetzes (Art. 6 GG). Solange die Ehegatten in Harmonie miteinander leben ist der Anwalt nicht gefragt. Mit der Harmonie ist das aber so eine Sache. In neuerer Zeit häufen sich die Scheidungen. Bei der Auseinandersetzung ist dann fast immer der Anwalt gefragt. Ist die Ehe erst einmal zerstritten, so gibt es im Wesentlichen drei große Tätigkeitsbereiche, die der Anwalt zu regeln hat. Zum einen gibt es das Scheidungsverfahren. Im Scheidungsverfahren wird die Ehe letztendlich geschieden. Während der Trennung, als auch später nach der Scheidung, steht dem einen oder anderen Ehegatten in der Regel ein Trennungsunterhaltsanspruch und später ein Geschiedenenunterhaltsanspruch in Geld zu. Hier ist der Anwalt gefragt darauf zu achten, dass sein Mandant einen angemessenen Unterhalt an den einen oder anderen Ehegatten zahlt oder von diesem erhält. Des Weiteren ist er gefragt, den streitenden Parteien dabei zu helfen, den Haushalt gerecht aufzuteilen. Sollten aus der Ehe Kinder hervorgegangen sein, dann ist zudem der Kindesunterhalt zu regeln. Auch hierbei hat der Anwalt darauf zu achten, dass den Kindern ein angemessener Unterhalt zukommt. Auch im Unterhaltsrecht der Kinder gibt es immer wieder Probleme und Besonderheiten. So hat der Anwalt darauf zu achten, ob z. B. das Kind volljährig ist. Bei volljährigen Kindern hat das Kind einen Unterhaltsanspruch in bar, also einen Anspruch auf Geld, der von beiden Elternteilen erbracht werden muss. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass das Kind bei einem Elternteil lebt. Dies würde nur dann eine Rolle spielen, wenn das Kind minderjährig ist. Denn dann erbringt derjenige der das Kind in seinen Haushalt aufnimmt den Kindesunterhalt durch das Gewähren von Kost und Logie.

Erbrecht:

Beratungsbedarf besteht im Erbrecht immer, sowohl auf Seiten des Erblassers als auf Seiten des Erben. 

Es ist meistens das Interesse des Erblassers, dass seine Verhältnisse so geregelt werden, dass die Erbberechtigten sich nicht streiten. Bevor der Erblasser eine Verfügung von Todes wegen errichtet (z. B. ein Testament) sollte der Anwalt den Mandanten dahingehend befragen, ob er die gesetzliche Regelung aufrechterhalten will oder ob er eine abweichende Regelung treffen möchte. Hier besteht immer die Gefahr, dass der Erblasser etwas verfügen möchte, was gesetzlich nicht erlaubt ist.

Der Erbe ist in der Regel durch den Verlust eines Angehörigen extrem belastet. Neben dieser psychischen Belastung zeigt sich dann noch eine Vielzahl praktischer, bürokratischer und auch juristischer Probleme. Natürlich kann ein Erbe sich bei guten Freunden Rat holen. Aber häufig gibt es schwierige juristische Fragen, über die nur ein Anwalt Auskunft erteilen kann Die häufigsten Fragen, die mir gestellt werden lauten: „Bin ich überhaupt Erbe? Soll ich die Erbschaft annehmen oder ausschlagen? Was mache ich, wenn das Erbe überschuldet ist? In welchen Zeitraum kann ich die Erbschaft ausschlagen? Was kann ich unternehmen, wenn das gesamte Erbe zu Lebzeiten verschenkt wurde? Was versteht man unter dem Begriff Pflichtteilsberechtigte?”

All diese Probleme können gelöst werden, wenn der Mandant einen qualifizierten Anwalt aufsucht.

Mietrecht:

Die Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern ergeben sich nicht nur aus der gesetzlichen Regelung des im BGB verankerten Mietrechts. Besonderer Bedeutung kommt im Einzelfall der Mietvertrag zu. Manch' eine „Falle“ wird leider erst sichtbar, wenn es schon zu spät ist und Streit ist dann fast immer vorprogrammiert. So z. B. wenn es um die Nebenkostenabrechnung geht oder der Mieter für Reparaturen in der Wohnung zahlen soll oder Mängel in den Mieträumen nicht beseitigt werden.

Auf der anderen Seite kann auch der Vermieter anwaltliche Hilfe benötigen, wenn der Mieter unberechtigterweise den Mietzins kürzt.
Eine der wichtigsten Pflichten für den Vermieter ist es, dem Mieter die ungestörte Nutzung der Wohnung zu gewähren. Er ist auch verpflichtet die Gebrauchsüberlassungs-, Gebrauchserhaltungs- und Instandhaltungspflicht wahrzunehmen.

Die wichtigste Pflicht auf Seiten des Mieters ist vor allem den vereinbarten Mietzins zu zahlen. Er muss auch darauf achten, dass er die überlassene Wohnung pfleglich behandelt. Zudem darf er die überlassene Wohnung nicht vertragswidrig gebrauchen, indem er beispielsweise diese gewerblich nutzt, obwohl ihm die Wohnung nur zu Wohnzwecken überlassen wurde.

Sollte der Mieter Mängel an der angemieteten Wohnung entdecken, muss er den Vermieter unverzüglich darüber informieren; dies am Besten schriftlich. Unterlässt er dieses, dann droht ihm, dass er u. U. seine Gewährleistungsansprüche gegen den Vermieter verliert. In erster Linie sind dies sein Recht auf Mietminderung, auf Kündigung und/oder auf Schadensersatz.

Besonders prekär ist das sog. Kleingedruckte in den Formularmietverträgen. Fast ausnahmslos wird der Vermieter dem Mieter einen schriftlich vorformulierten Mietvertrag vorlegen. Dieser beinhaltet Klauseln, die oft von den BGB-Vorschriften zum Nachteil des Mieters abweichen. Diese Vertragsklauseln bezeichnet der Jurist als allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Hier stellt sich immer wieder die Frage, ob diese AGB's wirksam sind oder nicht. Hier prüfe ich, ob die Regelungen im Mietvertrag mit der geltenden Rechtsprechung im Einklang stehen. Zudem begleite ich den Mandanten bei der Durchsetzung seiner Ansprüche.

Meine Interessensschwerpunkte

Privates Baurecht:

Das private Baurecht beschäftigt sich in erster Linie mit der Errichtung eines Bauwerks. So z. B. eines Eigenheims. Nun ist die Beauftragung eines Architekten nicht immer von Nöten. Wenn dieser Architektenvertrag jedoch geschlossen wird handelt es sich um einen Werkvertrag. Der Architektenvertrag beinhaltet diverse Leistungsabschnitte, im Architektenhonorarrecht (HOAI) werden diese Leistungsphasen genannt. Für den Laien stellt sich hier die Frage, welche Leistungsphasen er in Auftrag gegeben hat. Werden alle Leistungsphasen beauftragt spricht man von Vollarchitektur.

Für den Laien stellt sich hier die Frage, was unter den einzelnen Leistungsphasen zu verstehen ist und mit welchem Inhalt sie ausgestattet sind. Hierüber kann ich Sie als Jurist informieren und beratend tätig werden. 

Als nächster Schritt wird für den „Bauherrn“ die Beauftragung eines geeigneten Unternehmers im Raum stehen, der das Bauwerk errichten soll. Der Bauvertrag ist grundsätzlich ein Werkvertrag (§§ 631 ff. BGB). In der Regel werden Bauverträge aber nicht mehr nach dem BGB abgeschlossen, sondern nach der Verdingungsordnung für das Bauwesen - Teil B (VOB/B). In ihr werden Art und Umfang der Leistung, die Vergütung, die Ausführungsunterlagen, die Ausführung, die Ausführungsfristen, die Behinderung und Unterbrechung der Ausführung, die Verteilung der Gefahr, die Kündigung durch den Auftraggeber oder durch den Auftragnehmer, die Haftung der Vertragsparteien, die Haftungsstrafen, die Abnahme, die Gewährleistung, die Abrechnung, die Stundenlohnarbeiten, die Zahlung, die Sicherheitsleistung und die Streitigkeiten thematisiert bzw. beschrieben.

Wer nicht selbst Jurist ist oder schon mehrere Bauwerke hat für sich erstellen lassen, ist gut beraten einen Juristen zurate zu ziehen. Hierbei bin ich Ihnen gerne behilflich.

Allgemeines Zivilrecht:

Alles in allem verstehe ich mich als ein Anwalt, der breit aufgestellt ist. Die zivilrechtliche Tätigkeit ist nach wie vor eine meiner Kerntätigkeiten. Ich bin gerne in allen Rechtsgebieten des BGB für Sie tätig. Dabei ist es unerheblich, ob Sie Schwierigkeiten bei der Rückgabe einer gekauften mangelhaften Ware haben, wenn diese zu spät geliefert oder gar nicht geliefert wurde. Ob Sie Ärger mit dem Heizungsmonteur haben oder Ihr Fahrzeug genauso defekt aus der Kfz-Reparaturwerkstatt kommt, wie Sie es vorher abgegeben haben. Gleiches gilt sinngemäß wenn der Auftraggeber das vereinbarte Entgelt nicht bezahlen will. 

Natürlich werde ich versuchen, die Kosten so gering wie möglich zu halten und für Sie ein optimales Ergebnis bereits außergerichtlich zu erreichen.

Leider können allerdings nicht alle Streitigkeiten außergerichtlich beigelegt werden. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, so werde ich Ihre Ansprüche prüfen und wenn diese berechtigt sind, dann bleibt leider nur der Weg zum Gericht.